Melonen-Tag

Ich parkte mein Motorrad direkt vor dem türkischen Geschäft, das seine Früchte immer verschwenderisch bunt präsentierte.
Nur heute konnte man weder die prallen Feigen noch die roten Mangos sehen. Denn es war Melonen-Tag und eine kleine Gruppe bunter schmatzender Leute hatte sich vor den Steigen aufgestellt.
Der etwa 22 jährige Mann der jungen Ladenbesitzerin, dem ich jeden Morgen begrüßte lud mit weitausholenden Bewegungen alle ein die ihm gefielen und teilte mit langen Schnitten. Eine dicke türkische Mütter, der es peinlich war in der Öffentlichkeit an der Fruch zu saugen überwand sich nachdem ihr die Ladenbesitzerin aufmunternd zu jauchzte.
"Melonen-Party!"
Dem dünnen schüchternen Sohn traute kaum zu, daß er die kiloschwere Schnitte halten konnte. Nicht eingeladene Passanten zogen ihre speichelnden Kinder weiter.
Leicht nach vorne gebeugt mit spitzen Fingern schlürften wir den Saft und spuckten lachend die Kerne auf die Straße. Paradisisch wurde aus dem Vollen geschöpft, gehackt, geteilt, gespuckt, wieder gehackt.
Es würde ein heißer Tag werden und der frische Geruch war der von Heimat und Urlaub aus Kindertagen.

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Zuletzt aktualisiert: 22. März, 12:25

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