Was wurde aus...Bobby Lugano?
Ich habe mir als Kind nichts sehnlicher gewünscht als ihn als Großvater zu haben - mit diesem charmanten Lächeln* und der weißen Pomaden-Mütze. Er war mein Held bis ihn scheinbar irgendeine ORF Reform weggekürzt hat - nehme ich an.
(* Sein Gesicht erinnerte mich immer an eine Mutation aus Heinz Conrads und Oliver Hardy)
Bobby Lugano oder Kurt Drössler, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, wurde am 27. November 1917 in Wien geboren und wuchs in Bad St. Leonhard im Lavantal/Österreich auf. Er erlernte den Beruf des Tiefbauingenieurs und wurde während des Krieges dem "Luftgau Norwegen" zugeteilt. Davon leitete er auch später seinen Künstlernamen ab. Dem Umstand, dass er als Beruf Varieté-Künstler angab, verdankte er scheinbar sein Leben, denn er wurde glücklicherweise einer Fronttheaterkompanie zugeteilt.
1964 war Bobby Lugano einer der Darsteller in der sechsteiligen Fernsehreihe "Nicht verzagen – Stangl fragen", wo er einen Zauberer spielte.
Bekannt wurde er aber vorallem durch ORF-Sendungen wie "Bobby und Strolchi" und "Bobby und die Wunderlampe".
1979 produzierte er gemeinsam mit dem Zauberer Arminio Rothstein (der bei ihm Unterricht nahm) 40 Betthupferl unter dem Titel "Der Zauberkasten mit Bobby und Habakuk". Auch bei der beliebten Kinderbastelsendung "Am Dam Des" trat er als Zauberkünstler auf. Sein Charakteristikum war, dass er immer bauchredend mit dem kinderherzenerweichenden Hund "Strolchi" (einer etwas speckigen Handpuppe) auftrat.
Gescheiterte Zauberkunststücke kommentierte er immer mit den Worten "Ja, zaubern müsste man können" und einem schmalzigen aber verschämten Lächeln.
Bis zu seinem Tod, am 19. März 1994 in einer Privatklinik in Wien/Döbling besaß Bobby Lugano ein kleines Café in Breitensee auf der Hütteldorfer Straße. Sein Leichnam wurde nicht beigesetzt sondern vermachte er der Anatomie.
(* Sein Gesicht erinnerte mich immer an eine Mutation aus Heinz Conrads und Oliver Hardy)

1964 war Bobby Lugano einer der Darsteller in der sechsteiligen Fernsehreihe "Nicht verzagen – Stangl fragen", wo er einen Zauberer spielte.
Bekannt wurde er aber vorallem durch ORF-Sendungen wie "Bobby und Strolchi" und "Bobby und die Wunderlampe".
1979 produzierte er gemeinsam mit dem Zauberer Arminio Rothstein (der bei ihm Unterricht nahm) 40 Betthupferl unter dem Titel "Der Zauberkasten mit Bobby und Habakuk". Auch bei der beliebten Kinderbastelsendung "Am Dam Des" trat er als Zauberkünstler auf. Sein Charakteristikum war, dass er immer bauchredend mit dem kinderherzenerweichenden Hund "Strolchi" (einer etwas speckigen Handpuppe) auftrat.
Gescheiterte Zauberkunststücke kommentierte er immer mit den Worten "Ja, zaubern müsste man können" und einem schmalzigen aber verschämten Lächeln.
Bis zu seinem Tod, am 19. März 1994 in einer Privatklinik in Wien/Döbling besaß Bobby Lugano ein kleines Café in Breitensee auf der Hütteldorfer Straße. Sein Leichnam wurde nicht beigesetzt sondern vermachte er der Anatomie.
tischNr2 - 22. Mai, 22:54
Denke, wir sollten versuchen, das Schicksal seines Cafes zu klären und den Ort zu besuchen.
Übrigends: Könntest Du mir ein paar Interviewfragen ausarbeiten? Nur zehn oder so. Aber nur falls Du Zeit hast.