Es ist schon sehr lange her, daß mich ein Buch so aufgeregt hat, wie das von Oriana Fallaci "The Rage and The Pride". Die Buchautorin beschreibt Ihr Verhältnis zum Islam in einer überaus polemischen Weise und unterstreicht Ihre Ansichten mit krudesten Beschimpfungen gegen eine ganze Religion ausgehend vom 11. September. Für mich stellt sich die Frage, ob Anklagen in dieser Art Sinn machen bzw glaube ich vielmehr, daß damit Konflikte zwischen westlicher und östlicher Kultur ausschließlich verstärkt bzw heraufbeschwört werden. Die Dame hat sich allerdings damit eine goldene Nase verdient.
Zitate:

"Und ich hege nicht die geringste Absicht, mich dafür bestrafen zu lassen von den Söhnen Allahs, das heißt von denen, die, anstatt zur Verbesserung der Menschheit beizutragen, ihre Zeit damit verbringen, mit dem Hintern in der Luft fünfmal am Tag zu beten."
"Etwa vierundzwanzig Millionen Amerikaner sind arabisch-moslemischer Herkunft. Und wenn ein Mustafà oder ein Muhammed aus (sagen wir Riad oder Kabul oder Algier anreist, um seinen Onkel zu besuchen, verbietet ihm niemand auf eine Flugschule zu gehen (für nur einhundertsechzig Dollar pro Unterrichtsstunde) und zu lernen, eine 757 zu fliegen. Niemand verbietet ihm sich an einer Universität einzuschrieben und Chemie und Biologie zu studieren: die beiden Wissenschaften, die man braucht, um einen bakteriologischen Krieg zu entfesseln."
"Und anstelle der Kirchenglocken ruft dann der Muezzin, anstelle der Miniröcke tragen wir den Tschador oder vielmehr die Burkah, anstelle eines kleinen Cognacs trinken wir Kamelmilch". Nicht einmal das versteht Ihr, nicht einmal das wollt Ihr verstehen, ihr Idioten? Blair hat es kapiert."
Gefühl beim Lesen: Ein nicht enden wollender Stammtisch-Abend mit Strache, Busch und der Frau Kaiser aus "Kaisermühlenblues" leider nur ohne Bier.
Mein Urteil: Sehr, sehr weit unter der Gürtellinie
:: Text zum Buch: The Rage And The Pride (Die Wut und der Stolz)
:: Oriana Fallaci
:: Wikipedia: Oriana Fallaci dazu aber unbedingt die
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