PANOPTIKUM

Meldung auf Ö3

Einbrüche werden vorallem von österreichischen Staatsbürgern begangen.
Wohnungseinbrüche allerdings eher von ausländischen Staatsbürgern, sagt eine Studie des Innenministerium.

Und was bitte sind ausländische Staatsbürger?

Business-Meeting

Da sitzt also dieser mächtige Mensch in leitender Position vor mir, mit seinem wilden Bart - eine Rübezahlgestalt, gebändigt von einem dunklem Anzug und tief-ernsten Augen. Beängstigend still hört er zu, bis mir die Sätze nicht mehr einfallen, weil ich mir überlege, was denn in seinem Kopf vorgehen mag. Und plötzlich blitzt der Schelm in ihm auf und kichert, schüttelt und windet seinen Körper, reißt mich mit in ein echtes Lachen hinein, bis die Bauchmuskeln sich zumindest teilweise wieder entspannen können.

Aber schon ein kleiner Seitenblick von ihm reicht, um den kitzligen Krampf von neuem auszulösen, bis sich einem die Armhaare kräuseln.

Und nachdem ich nach der Verabschiedung mit ausgetrocknetem Mund und verkaterter Backenmuskulatur vor der Türe stehe, kann ich es nicht ganz fassen, dass ich mich tatsächlich auf den nächsten Termin freue - auf den Genuss, ihn lachen zu sehen.

F(r)eier Tag 4. Juli ähm...3. Juli

Ein Jahr ist es jetzt her (ich hoffe es war NUR ein Jahr!), dass wir uns auf den Weg gemacht haben, Dir allseits geschätzer Jimmy Trade eine Internetleitung zu häkeln. Es waren unzählige Luftmaschen dabei und viele Schlaufen über die wir stolperten aber es ist vollbracht.

Dafür kriegst Du ein Nostalgie-Movie für Deine fette DSL Leitung, das vor einem Jahr cool war und nun keinen mehr interessiert.

Und obwohl es auf Deine Überraschung (mit L!) schon vier andere Menschenkinder abgesehen haben, wartet Sie immer noch auf Dich, gluckenhaft behütet unter meinen staubigen Federn, und von mir persönlich mit schwerem Geschütz verteidigt.

Kinder-Missbrauch bei Ebay

ebay-kindermissbrauch

Dieser automatisch generierte Sponsor-Textlink übertrifft alles was ich bisher an skurrilem Internet-Schwemmgut gesehen habe. Er war erstaunlicherweise auf einer Seite ohne direkten inhaltlichen Themen-Bezug platziert. Es ist kein Google-Inserat.

Achja, da fällt mir noch was ein...
Netz_gegen_KinderpornoKinderporno-Funde (explizite Bilder und Videomaterial) sollte man melden. Allerdings besteht die berechtigte Angst plötzlich selbst in das Fahrwasser der Berhörden zu geraten, und plötzlich ein Verfahren am Hals zu haben (was ja auch tatsächlich schon passiert ist.) Die Meldestellen für D, A, CH und genauen Kriterien zu einer Meldung findet man »hier«.

Aber auf keinen Fall sollte man sich gezielt auf die Suche begeben oder Daten abspeichern bzw den Behörden direkt Material als Beweis zuschicken.

Abschied ist ein schweres Schaf. Oder so.

Beim Reden kommen die Leute zusammen.

Falsch: Beim Reden brechen die Leute zusammen.

Koma-Rausch für ballesterer-Fans

Gerade auf der Website von dem kleinfeinen Nachwuchs-Fussball-Magazin "ballesterer fm" gesehen, dass die eine Party für alle Fans schmeißen! Klingt nett irgendwie. Besonders der Hauptpreis beim Quiz ist gut gewählt;-) Hier die Einladung:

28cover_web“Endlich ist sie da, die neue ballesterer-Ausgabe mit dem Titelthema "Nachwuchs - Wo stehen Österreichs Jungkicker an?". Gefeiert wird sie am Samstag, den 23. Juni, im chilligen Liegestuhl-Ambiente der Adria Wien.

Damit sich ein ordentlicher Koma-Rausch ausgeht, starten wir das Fest am Donaukanal-Stadtstrand bereits um 18 Uhr. Für musikalische Leckerbissen sorgt der ewig junge DJ Chris Duller, daneben gibt es wieder das berüchtigte ballesterer-Quiz - als Hauptpreis verlosen wir jene Topfpflanze, die das aktuelle Heftcover ziert."




INFOs Präsentationsparty ballesterer fm

Wann: Samstag, 23.06.2007
Wo: ADRIA WIEN (www.adriawien.at)
Donaukanal/Höhe Salztorbrücke, 1020 Wien
Beginn: 18.00 Uhr
Musik: DJ Chris Duller
Kosten: Eintritt frei!

:: LINK: www.ballesterer.at

Gute Nacht, John-Boy

Ich überlege, mir eine Mega-Compilation aller Waltons-Folgen (221 Stück!) anzulegen. Und erst recht, wenn ich den nun folgenden Spot mit dem "The Waltons Countryhome Play-Set" ansehe:



Gute Nacht, Mary Ellen – und danke für all die schönen Träume!

Die Club-Schönheiten

Ich bin ein Mädchen oder besser eine junge Frau und der Schönheit verfallen.
Nicht "MEINER" Schönheit, sondern der Schönheit von Frauen.
Das hat nichts zu tun mit Lesbismus (ist das das Nomen zu "lesbisch sein"???) sondern mit der Neigung dazu, in Jedem das Schöne zu entdecken.

Ich sitze an einem guten Ort, das Gespräch rennt, und meine Aufmerksamkeit wird plötzlich vereinnahmt von einem Wesen mit langen braunen Beinen, denen ich folge bis mein Blick an ihren wiederum langem blonden Haaren hängen bleibt, die sich durchgesträhnt an ihre Schultern schmiegen.
Das ist meinestens der Moment, an dem sich mein Gesprächspartner wieder mit einem eindringlichen "HÖRST DU MIR ÜBERHAUPT NOCH ZU?" einschaltet.

Ja, ich höre. Bis die Kellnerin vor mir steht und ihren weichen Hüftspeck, der leger von einem tiefen Hosenbund umspielt wird, in die Optik rückt.
"Ein Seidl noch bitte!" sage ich fasziniert und blicke ihr in die schwarzen Augen, die einen in der Sekunde mit nach Hause nehmen können.

Am Klo stehe ich wartend neben Ingrid, die sich mit feinen, schmalen Fingerkuppen den verwischten Eyeliner korrigiert. Ich kenne sie erst seit 47 Sekunden und ich hasse ihren Namen aber ich liebe ihren runden Hintern unter der weißen Leinenhose. Sie erzählt von ihrer Freundin, die auf der Tanzfläche von einem peinlichen Typen angebraten wird.
"Ach ja, das ist doch die mit den schwarzen Stiefeln, oder?"

Ich habe sie vorher schon beobachtet. Ihre Knöchel sind so gazellengleich, dass man diese kaum von den dünnen Absätzen ihrer Lackschläuche unterscheiden kann. Sie ist eine Russenschlampe, sagt Ingrid und alle anderen.
Gott, denke ich, bist Du schön du Russin, auch wenn Du eine Schlampe sein magst.

Sandra biegt um die Ecke, an beiden Seiten hat sie zwei ganz elegante jungen Herren gesammelt, um deren Hüften sie ihre Arme gelegt hat. Arme mit zarten blonden Härchen, die Gänsehaut haben, wenn man sie aus dem Konzept bringt.
Um ihrem Mund spielt immer dieser schiefe Winkel, der fast ohnmächtig macht und ich sehe sie gern lachen, weil das macht sie oft und gut. Sie begrüßt mich nicht, sie hat genug Aufmerksamkeit.

"Hey, du hörst mir nich zu" sagt mein Gesprächspartner und kann seinen Blick von der vorbeiwabernden Dunkelhaarigen einen Moment lang nicht lösen. Zu spät, als dass ich es nicht merken würde und ich hänge mich dazu, an ihren wiegenden Schritt, der zu langsam ist um nicht aufzufallen.

"Doch, doch, ich war nur gerade in Gedanken" aber wir lachen, weil wir uns ertappt haben.

"Schön ist sie" sag ich.
"Naja, sicher fast 40!"
"Das spielt keine Rolle. Schön sind sie."

Ein Brecher

broken1Meine Wohnung hat eine Terrasse. Ein langer ebenerdiger Schlauch mit mäuerlicher Abgrenzung zum Rest des Hofes, ein wenig mühsam begrünt.
Die rothaarigen Kinder von Gegenüber verschießen oft ihre Bälle und kriechen voller Panik über die Mauer, um ihr Eigentum möglichst unentdeckt wieder zurückzuholen.

Ich "erwische" sie meistens, schenke ihnen Süßigkeiten und weise sie drauf hin, dass ihnen der regenverweichte und wackelige IKEA-Tisch den Hals brechen würde, wenn sie draufsteigen, um den Mauerrand zu erreichen.
Ich mag keine toten Kinder auf meinem Balkon. Und ich mag es nicht, wenn sie vor mir Angst haben.

So schaute ich auch heute wieder aus dem Fenster, aufgeschreckt von einem ziemlichen Lärm und erspähte keinen Rotschopf sondern einen bulligen, ausgewachsenen Mann, der panisch Deckung suchte.

"Gibt es ein Problem?" fragte ich nicht unhöflich aber mit doch leicht spitzem Unterton, in der Annahme, dass er wahrscheinlich kaum meine Rosen schneiden möchte.
Er hielt den Blick suchend zum Himmel gerichtet, bis das Schnattern eines Hubschraubers ihn panisch werden ließ.

"Nein, kein Problem" flüsterte er und sprang über die Brüstung auf ein paar Mülltonnen und weiter auf den Boden. Es klang schmerzhaft und er verschwand im Durchgang des benachbarten Hofes.

Ein Polizeihubschrauber flog tief über den Hof. Zwei Stunden später bemerkte ich auch die Ursache des Lärms, der mich zuvor so erschrecken ließ. Das was die Nachbarskinder in drei Jahren nicht zusammengebracht hatten, schaffte der Terrassenflüchtling mit einem schlechten Tritt. Er hatte das Regal mit meinen Kakteen umgeworfen und alles zerbrochen.

War er vielleicht ein Gefangener, ein Dieb, Mörder oder ein Opfer, ein Liebhaber auf der Flucht vor einem rachsüchtigen Ehemann? Für einen "Pacours"-Sportler war er mir zu blad.
Hätte ich die Polizei verständigen sollen, ihn anschwärzen? Dafür bin ich zu wenig Petze …
Vielleicht war auch alles nur Einbildung und die Zusammenhänge zu einfach, um zu verstehen.

Der Doppelnasenbohrer

Bild-11

"Schaut her, ich kann mit beiden Fingern in der Nase bohren."

Gefunden im Headerbalken auf der Kontaktseite einer sehr seriösen Unternehmenswebsite. Als Unternehmer aber auch als Fotograf, Webdesigner und Grafiker sollte man sich seiner Verantwortung bewußt sein und sich unbedingt mit Bild- und Körpersprache beschäftigen.

:: LINK: Website von Samy Molcho - Der wohl größte Meister der Körpersprache.

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